Kalabancoro’s Straßenkinder
35 Straßenkinder in Kalabancoro lernen Lesen und Schreiben
Jedes Jahr werden tausende von Kindern von ihren Eltern an Koranlehrer übergeben, in der Hoffnung dass ihre Kinder in der Lehre des Korans weitergebildet werden. Die Ausbeutung von Jungen, welche eine Koranschule besuchen ist durchaus bekannt.
Einige Koranlehrer benutzen ihre Schüler, um ihren eigenen Wohlstand zu verbessern. Sie beuten sie aus, indem sie die Kinder dazu bringen auf der Straße zu betteln. Das Geld und die Dinge die sie bekommen werden ihnen von den Lehrern abgenommen. Nicht nur, dass die Kinder die Bildung, die ihren Eltern versprochen wurde nicht bekommen, sondern auch ihre Gesundheit wird durch das harte Leben auf der Straße dem sie ausgesetzt werden erheblich beeinträchtigt.
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Für immer auf der Straße?
Es besteht die allgemeine Ansicht in der malischen Gemeinschaft, dass die Koranschüler eine Last für die Gesellschaft seien. Der Grund für diese Auffassung besteht darin, dass es sehr schwer für diese Schüler ist nach Beendigung ihrer Ausbildung einen Job zu bekommen.
Die Koranschüler haben keinerlei Kenntnisse oder allgemeines Wissen, um sich zurück in die malaiische Gesellschaft einzugleidern. Sehr oft führen sie ihr Leben auf der Straße fort.
Es gibt 35 solcher Koranschüler(zw. 4-10 Jahre alt), die auf den Straßen in Kalabankoro Kulaba arbeiten und leben. Die Realität dieser Jungen ist hart. Sie müssen auf der Straße betteln und gehen oft hungrig ins Bett. Sie lernen die Lehren des Korans aber ansonsten wird ihnen nichts beigebracht.
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Projekt: Französisch lernen für eine bessere Zukunft
Die Mali Initiative näherte sich denmKoranlehrern mit der Idee, die Bildung der Jungen mit Französischunterricht zu ergänzen. Mit der Fähigkeit Französisch lesen und schreiben zu können, würden die Jungen dazu fähig sein in ihrem späteren Leben Jobs zu finden und eine aktivere Rolle in der malaiischen Gesellschaft zu spielen. Die Koranlehrer akzeptieren den Vorschlag des Französischunterrichts für ihre Schüler. Im September 2007, wurden die ersten sechs Monate dieses Projekts durch anonyme Spender aus Australien gedeckt. Es wird am Mittwoch, Donnerstag und Sonntagabend unterrichtet. Bei den Lehrern handelt es sich um Universitätsstudenten, die engagiert sind ihrem Land zu helfen |
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Programm-Eckdaten
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Da die Kinder oft sehr hungrig in den Nachmittagsunterricht kommen, versorgt die Mali Initiative die Schüler mit einer kleinen Mahlzeit, bevor sie in den Unterricht starten.
In den Französischstunden werden schnell Erfolge erzielt, die Jungs können inzwischen das Alphabet und einfache Sätze formulieren. Wenn man sie auf der Straße trifft, wird man mit „Bonjour Madame/Monsier. Ça va?” angesprochen. Wenn Sie dieses Projekt unterstützen möchten…. dann helfen Sie mit! |

