Australische Mali-Initiative
Es fing alles damit an, dass ein malischer Dolmetscher einen australischen Filmregisseur von seiner Vision überzeugte.
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Die australische `Mali-Initiative´ gibt es seit dem Jahr 2004. Die Idee dafür entstand, als der australische Filmregisseur Paul Currie während mehrwöchiger Dreharbeiten einen malischen Dolmetscher zur Seite gestellt bekam, der ihm immer wieder von den katastrophalen Lern- und Bildungsmöglichkeiten der Kinder im Land erzählte – Youchaou Traoré. Da sich zwischen den beiden eine innige Freundschaft entwickelte und Traoré eine glaubhafte Vision hatte, dies zu ändern, suchte Currie zurück in Australien nach Mitstreitern, um Youchaou Traoré Starthilfe für seine Ideen zu geben, Diese fand er in der `Reach-Foundation´, einer gemeinnützigen Organisation, die er Mitte der 90er Jahre mitbegründet hatte. Kurz darauf wurde das `Mali-Project´ aus der Taufe gehoben, aber schon bald darauf war allen klar, dass das mehr sein würde als ein einmaliges Projekt. Und so wurde auch der Name in `Mali-Initiative´ geändert. Federführend bei der `Mali-Initiative´ ist Elise Klein, die 2006 bei der UN-Vollversammlung sogar die Möglichkeit hatte, die Projekte dem damaligen Generalsekretär der Vereinten Nationen, Kofi Annan, vorzustellen. Seit der Gründung organisiert die `Mali-Initiative´ jährlich mit durchschlagendem Erfolg große Spendenevents in Australien, hauptsächlich in Melbourne. Seit 2008 ist `Sterntaler für Afrika e.V.´ die Schwesterorganisation der Australier. Zusammen mit dem lokalen Partner RDIC versuchen die beiden nun, die Schule Youchaou Traorés, das erste große Projekt der Australier, um eine Berufsschule zu erweitern und die Welt in Mali zumindest ein kleines Stück besser zu machen. |

